Windrad brennt auf dem Langenhard

  • 25. September 2013

Datum: 25. September 2013 
Alarmzeit: 12:42 Uhr 
Dauer: 5 Stunden 48 Minuten 
Art: Brandeinsatz 
Einsatzort: Langenhard 
Mannschaftsstärke: 31 Mann 
Fahrzeuge: ELW 1, LF 10/6, MTW 1, RW 1, TLF 16/25, TSF 8, TSF-W 


Einsatzbericht:

Am Mittwoch, 25.09.13 brannte auf dem Langenhard eines der drei Windräder. Die Feuerwehr Seelbach wurde um 12.42 Uhr alarmiert, nachdem unzählige Notrufe bei der Feuerwehrleitstelle eingegangen waren. Aufgrund des Ausmaßes und der Größe des Feuers wurde durch Kommandant Wagner sofort die Feuerwehr Lahr und der Kreisbrandmeister Happersberger nachalarmiert. Wie sich erst sehr viel später herausstellte, stand das brennende Windrad auf Lahrer Gemarkung. Aufgrund der Höhe des Windrades und der großen Gefahr durch herabfallende Teile war es den Feuerwehren aus Lahr und Seelbach nicht möglich den Brand zu löschen. Zu groß wäre die Gefahr von schweren Verletzungen für die Einsatzkräfte gewesen. Deshalb wurde und ist bis auf weiteres das Windrad großräumig abgesperrt. Da in der Anfangsphase aufgrund der herabfallenden, brennenden Teile auch die Gefahr eines größeren Waldbrandes bestand, alarmierte die Feuerwehr Seelbach telefonisch auch Landwirte aus Seelbach, Wittelbach und Schönberg, die mit ihren Pumpfässern zum Gerätehaus kamen. Dies ist ein seit Jahren bestehendes und bewährtes Konzept, für den Fall, dass es zu größeren Waldbränden kommen sollte. Auch in diesem Fall klappte das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und Landwirten hervorragend. So konnten innerhalb kürzester Zeit ca. 28.000 Liter Wasser zur Verfügung gestellt werden, die schlussendlich nicht gebraucht wurden, da sich die Brände um das Windrad herum nicht ausbreiteten. An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei all denjenigen Landwirten bedanken, die an diesem Tag für die Feuerwehr zur Verfügung standen und ihr Fass befüllten. Unser besonderer Dank gilt darüber hinaus allen Arbeitsgebern unserer aktiven Feuerwehrfrauen und –männern vor Ort. Wir sind auch in Zukunft auf die Mithilfe der Landwirte mit ihren Pumpfässern in Großlagen angewiesen, weshalb unser Dank und Respekt deren Hilfsbereitschaft gilt.